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Wie wird Demenz festgestellt?

Eigenanamnese

Bei der ersten Vorstellung wird der Arzt mit Ihnen ein ausführliches Gespräch zum bisherigen Verlauf der Erkrankung durchführen. Wichtige Fragen dabei sind: Erkrankungsdauer, schreiten die Beschwerden fort, ist ein medikamentöser Therapieversuch erfolgt, welche Präparate wurden eingesetzt, haben die Medikamente die Symptomatik verbessert, hatten Sie Nebenwirkungen durch die Medikamente und welche, gibt es in der Verwandtschaft Personen mit ähnlichen Beschwerden, hatten Sie eine Schädel-Hirnverletzung oder eine entzündliche Hirnerkrankung.

Fremdanamnese

Bei Demenzerkrankungen hat die Befragung von Angehörigen und Bekannten einen sehr hohen Stellenwert. Zum einen fallen am Anfang der Erkrankung beginnende Veränderungen häufig zuerst dem Umfeld der Patienten auf. Zum anderen können bei weiter fortgeschrittenen Demenzen die Patienten selbst zum Teil nur noch unzureichend Angaben zur Klinik und zum Krankheitsverlauf geben. Interessanterweise sind Probleme bei der Arbeit und im Umfeld mit Abstand die ersten Symptome, die bei Demenzerkrankungen auffallen.

Erstsymptome demenzieller Syndrome

Erstsymptome demenzieller Syndrome

Nach dem Ergebnis dieser Metastudie sind Kommunikationsstörungen als Erstsymptome von demenziellen Erkrankungen ein sensibler Indikator für kognitive Abbauprozesse (nach Gress-Heister, 2002).

Körperliche Untersuchung

Bei der Demenzdiagnostik ist eine ausführliche körperliche Untersuchung von hohem Stellenwert, da verschiedene Erkrankungen, die mit einer Demenz einhergehen können nicht nur zu geistigen Veränderungen sondern auch zu charakteristischen körperlichen Symptomen führen. Dies ist für den behandelnden Arzt zur Stellung der korrekten Diagnose ein wichtiger Baustein.

Kontakt
Fachklinik für Neurologie
Dietenbronn GmbH

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Telefax: 07353 989-112
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