Folgende Zusatzuntersuchungen können notwendig sein
cMRT („Kernspin“)
Das ist eine moderne Bildgebungsmethode, die die Hirnstrukturen sehr genau darstellt und 20 bis 30 Minuten dauert. Da sie auf der Basis des Magnetismus arbeitet, besteht keine Belastung durch Röntgenstrahlung. Informieren Sie bitte Ihren Arzt, wenn sie einen Herz- oder Tiefenhirnschrittmacher tragen oder implantierte Metallteile haben. Mit dieser Methode können strukturelle Veränderungen des Hirngewebes, die für einige Demenzerkrankungen wegweisend sind, sehr genau nachgewiesen werden.

Nach Thomann 2006
Neuropsychologische Hirnleistungsdiagnostik
Da bei unterschiedlichen Demenzerkrankungen zum Teil ganz unterschiedliche Hirnregionen betroffen sind und jeder Teil des Gehirnes spezielle Aufgaben erfüllt, ist es für Neuropsychologen möglich mit Hilfe spezialisierter Testbatterien, die die unterschiedlichen Hirnfunktionen abbilden Aussagen über den Ort der Störung und die Verdachtsdiagnose zu machen.

Uhrentest
Liquordiagnostik (Hirnwasseruntersuchung)
Zum Ausschluss akuter oder chronischer Entzündungen des Zentralen Nervensystems. Weiterführende Spezialuntersuchungen („Demenzmarker“) sind außerdem bei der Sicherung der Diagnose einer Alzheimer Demenz hilfreich.
Blutuntersuchungen
Manche Erkrankungen, die zu einer dementiellen Entwicklung führen, sind durch charakteristische Stoffwechselstörungen gekennzeichnet, welche sich durch Blutuntersuchungen nachweisen lässt. Bei einigen Erkrankungen ist auch eine genetische Diagnostik möglich.



