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Verlauf und Prognose

Die Erkrankung beginnt typischerweise mit einem schubförmigen Krankheitsverlauf (bis etwa 60%), seltener primär chronisch progredient (14-18%) meist im höheren Lebensalter oder sie kann von einem zunächst schubförmigen in einen sekundär progredienten Verlauf (etwa 40%) übergehen.

Etwa ein Drittel der Erkrankten hat eine gute Prognose, d.h. sie erfahren keine Einschränkungen hinsichtlich der Dauer ihrer Berufstätigkeit und Lebenserwartung. Die Mehrzahl der Betroffenen erleidet dagegen bereits im frühen Erwachsenenalter eine zunehmende Beeinträchtigung der körperlichen und geistigen Funktionen und damit gravierende Einschränkungen im beruflichen und sozialen Bereich. Bis zu 20% sind bereits nach kurzem Krankheitsverlauf so schwer betroffen, dass sie bei vielen Verrichtungen des täglichen Lebens dauernd auf Hilfe angewiesen sind.

Aus diesen Zahlen wird die erhebliche sozio-ökonomische Bedeutung der Erkrankung für die Gesellschaft insgesamt deutlich. Allerdings gelingt es durch eine konsequente, auf den einzelnen Patienten zugeschnittenen Therapie zunehmend, den Spontanverlauf ganz erheblich zum Positiven hin zu beeinflussen.

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